Die Europäische Zentralbank (EZB) vermeldet in einer Pressemitteilung, dass für die Abwicklung von Finanztransaktionen mit digitalem Zentralbankgeld DLT-Plattformen erprobt werden. Die Distributed Ledger Technologie kam bisher prominent beim Bitcoin zum Einsatz.
Über Smart Contracts lassen sich Bedingungen für bestimmte Transaktionen festlegen, die dann automatisiert überprüft werden und somit auch hohen Sicherheitsstandards gerecht werden.
Einmal verifizierte Datensätze sind nicht manipulierbar. Jedes Endgerät eines Blockchain Netzwerks erhält eine vollständige Kopie des Datensatzes.
Abläufe und Erweiterungen der Blockchain sind von allen Teilnehmern jederzeit einsehbar.
Durch den hohen Grad der Automatisierung reduziert ein DLT-System den zeitlichen Aufwand für Transaktionen.
Ausgereifte DLT-Systeme, digitales Zentralbankgeld und definierte Smart Contracts sind imstande, eine völlig neue Infrastruktur für Finanzdienstleistungen zu schaffen. Decentralized Finance (DeFi) ist hier das Stichwort für ein transparentes und sicheres Finanzsystem, an dem nicht nur Menschen und Unternehmen, sondern auch Maschinen teilnehmen können.
Mit Blockchain Technologien könnten „Geld“ (Zentralbankgeld, Kryptowährungen, Stablecoins, E-Geld), Wertpapiere oder andere digitale Vermögenswerte in einem gemeinsamen Netzwerk in Form von Token gespeichert werden.
Alle diese Werte können
Die EZB prüft für den digitalen Wholesale Euro zunächst die zweite Alternative.
Ist ein Guthaben auf T2-Konten.
Soll indirekt über Brückenlösungen in zugelassenen Blockchain-Anwendungen verfügbar sein.
Soll im Jahre 2024 durch Experimente und Trials erprobt werden.
Kann in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Erprobungsphase in 2025 eingeführt werden.
In der Erprobungsphase werden die Ansätze der folgenden Zentralbanken untersucht:
Die Erprobungsphase wird im November 2023 ausgeschrieben
An der Erprobungsphase können teilnehmen: